EINE SEEMANN PICTURES/MTTAINMENT PRODUKTION: HORLA - DER FILM | STARRING: CHRISTOPH SPENGLER,
FLORIAN TEUFELHART, DANIEL BEHRINGER | KAMERA: MARIAN TEUFELHART, F. TEUFELHART,
C. SPENGLER, D. BEHRINGER | REGIE: FLORIAN TEUFELHART







Das Projekt

Von Fischach nach Wien.

Mit dem Mammut-Projekt 'Horla - Der Film' erscheint der erste Spielfilm in Kooperation von Seemann Pictures und MTtainment. Horla dokumentiert die Flussreise von Florian Teufelhart, Christoph Spengler und Daniel Behringer auf ihrem Weg vom bayerisch-schwäbischen Dorf Fischach in die Österreichische Hauptstadt Wien. Begleitet von Kameras an Bord und am Ufer, geht es über die Schmutter bis nach Donauwörth und von dort aus, via Donau, nach Wien.

Ursprünglich war geplant, die Strecke am Stück zurückzulegen, doch die Schmutter hat diesem Vorhaben schnell ein Ende bereitet. Die Excursion 5, das Boot der Hobbypaddler, wurde durch Steine, Treibholz und Unrat an den Rand eines Totalschadens gebracht. Daraufhin entschieden die "Schmutter 3", die Tour in jährlichen Sequels abzuarbeiten, bis Wien tatsächlich erreicht ist. Das wird nach vorsichtigen Prognosen Jahrzehnte dauern.

Der Film liefert atemberaubende Aufnahmen von Orten, in die sich noch nie ein Schlauchboot vorgewagt hat und portraitiert den Start- und Zielpunkt der Reise: Fischach und Wien. Das offizielle Filmplakat zeigt den Fischacher Kirchturm und das Riesenrad am Wiener Prater. Entsprechend lautet der Untertitel des Films: 'Der Prater liegt gleich hinterm Markplatz'. Tatsächlich fließt hinter dem Kirchturm die Schmutter und das direkt Wien.


Aufgewachsen an den Ufern der Schmutter, ist die Reise für Christoph, Daniel und Florian nicht einfach nur ein halsbrecherisches Abenteuer, sondern Selbstfindungstrip, meditatives Innehalten und Resümieren eines jeden vergangenen Jahres. Für Kapitän Christoph ganz besonders, da er in Fischach aufgewachsen ist und heute in Wien lebt.

Aber was heißt eigentlich 'Horla'? Ursprünglich ist der 'Horla' eine Fantasiefigur des französischen Autors Guy de Maupassant aus dem Jahre 1887. Mehr als hundert Jahre später hat sein Landsmann, der Philosoph Michel Serres, den 'Horla' wiederbelebt. Bei Serres beudeutet 'Horla' die Bewegung zwischen einem Hier (hors) und einem Da (là) und im Falle des Films, zwischen Fischach und Wien.



Dogma

'Horla' wurde in den ersten drei Etappen nach dem Dogme95-Manifest produziert. Es stellt den weltweit 212ten zertifizierten und den sechsten deutschen Beitrag der Bewegung dar. Dogma 95 ist ein von den dänischen Filmregisseuren Lars von Trier, Søren Kragh-Jacobsen, Thomas Vinterberg und Kristian Levring ausgearbeitetes Manifest, welches zehn Regeln zur Herstellung von Filmen beinhaltet.




Nach den skandalösen Vorfällen in Cannes rund um Lars von Trier im Jahr 2011, distanzierten sich die "Schmutter 3" aber wieder vom Manifest. Seither folgt die Crew nur noch einem einzigen Dogma: Die Strecke Fischach-Wien darf nur über den Wasserweg und das in ein und demselben Boot zurückgelegt werden, der Excursion 5.

Das Boot

Die Excursion 5 ist ein gewöhnliches Schlauchboot, ausgelegt für fünf Personen. 2007 ersteigerte Florian Teufelhart das Boot für einen "Witzbetrag" bei Ebay. Die E5 hat ein Transportgewicht von 455 Kilo. Hersteller Intex hebt in der Produktbeschreibungen das dreischichtige "Super-Tough"-Material hervor, was die E5 aber keineswegs unzerstörbar macht.

Über die Jahre hat die Excursion 5 einige Schäden davongetragen: Neben 20 kleineren Lochschäden, sind die mitgelieferten Paddel mittig durchgebrochen und im äußeren Luftkammer-Ring ist nur noch der Lufteinlass möglich. Nach jeder Tour muss die E5 seit 2013 daher "notgeschlachtet" werden.


Die Strecke

Es gibt nur eine Direktverbindung von Fischach nach Wien: Über den Fluss. Zuerst über die Schmutter, die in Donauwörth in die Donau mündet und von dort aus Richtung Wien. In Zahlen ausgedrückt: 60 Kilometer von Fischach nach Donauwörth, dann weiter, knapp 600 Kilometer über die Deutsch-Österreichische Grenze hinweg, vorbei an Regensburg, Passau, Linz bis nach Wien. Daraus ergibt sich eine stolze Gesamtstrecke von 660 Kilometern.



Fischach liegt im Naturpark 'Westliche Wälder' im Landkreis Augsburg. Die bayrisch-schwäbische Marktgemeinde zählt rund 4600 Einwohner. Neben Fischach gehören auch die Ortsteile Aretsried, Elmischwang, Itzlishofen, Heimberg, Reitenbuch, Siegertshofen, Todtenschläule, Tronetshofen, Willmatshofen und Wollmetshofen dazu. Fischach hat eine lange und interessante Geschichte. An die Frühzeit erinnert die sog. Brennburg und eine keltische Viereckschanze im Waldgebiet.




Wien
ist die Bundeshauptstadt und eines der neun Bundesländer Österreichs. Die Stadt zählt rund 1.680.000 Einwohner. Im Großraum Wien leben fast zwei Millionen Menschen, d.h. ein Viertel der Österreichischen Gesamtbevölkerung. Die Stadt war jahrhundertelang Reichshaupt der Habsburger und entwickelte sich in dieser Zeit zu einem kulturellen und politischen Zentrum Europas. Die Donau ist hier fast 300 Meter breit und schlängelt sich rund 24 Kilometern durch die Stadt.


Die Flüsse

Die Schmutter ist ein kleiner Fluss mit einer Länge von 76 Kilometern. Sie entspringt südwestlich von Schwabmünchen und fließt durch den Naturpark Westliche Wälder nordwärts Richtung Donau. Die Mündung der Schmutter bei Donauwörth bildet den historischen Endpunkt der Via Claudia Augusta, einer römischen Verbindungsstraße zwischen dem süddeutschen Raum und Norditalien. Heute fließt die Schmutter u.a. durch Mickhausen, Fischach, Gessertshausen, Diedorf, Neusäß, Gablingen, Druisheim, Mertingen und Asbach-Bäumenheim.


Die Donau ist mit 2888 Kilometern der zweitgrößte Fluss Europas. Sie entspringt im Schwarzwald bei Donaueschingen und mündet im Donau-Delta am Schwarzen Meer. Auf ihrem Weg durchquert sie zehn Staaten: Deutschland, Österreich, die Slowakei, Ungarn, Serbien, Kroatien, Rumänien, Bulgarien, Moldawien und die Ukraine. An den Ufern der Donau leben rund 83 Millionen Menschen. Wichtige Städte entlang der Donau: Ulm, Ingolstadt, Regensburg, Passau, Linz, Wien, Bratislava, Budapest, Novi Sad und Belgrad.





Crew

Die "Schmutter 3"

Florian Teufelhart

Director

Christoph Spengler

Kapitän

Daniel Behringer

Steuermann

Der Name "Schmutter 3" ist eine Anspielung auf den Baseball-Star Trent Schmutter, der für das Australische Team der Sydney Blue Sox spielt. Passenderweise trägt er die Rückennummer 3. Zum erweiterten Kreis der Crew gehört Marian Teufelhart, der nicht nur atemberaubende Außenaufnahmen beisteuert, sondern die "Schmutter 3" jedes Jahr an der Ausstiegstelle abholt und zurück nach Hause fährt.

Etappen

Der lange Weg nach Wien.






  • 2007

    Fischach - Brunnenmühle

    Mit viel Enthusiasmus starten drei milchgesichtige Studenten eine Paddeltour. Getrieben vom festen Glauben, in spätestens einer Woche in Wien anzukommen, stechen Florian, Christoph und Daniel im Sommer 2007 in See. Doch die Schmutter, ein kleiner und unscheinbarer Fluss, leistet gehörigen Widerstand. Nach zehn Stunden Fahrt sind Crew und Boot am Ende ihrer Kräfte und das Projekt Horla ist geboren: Die Strecke wird Jahr für Jahr, Stück um Stück abgearbeitet, bis Wien endlich erreicht ist.

  • 2008

    Brunnenmühle - Kreppen

    2008 kommt es nach dem Verlust zweier Paddel zum Zerwürfnis zwischen Kapitän Christoph und Steuermann Daniel, der noch während der Tour das Boot verlässt. Unbeirrt paddeln Christoph und Florian weiter und entdecken eine Wikingerinsel auf der sie Halt machen. Auf freier Strecke müssen die beiden erkennen, dass gleichzeitig Filmen und Paddeln nicht klappt, so dass die Wiedereinstellung des verstoßenen Steuermanns schon am Ende des Tages beschlossen ist.

  • 2010

    Kreppen - Gablingen

    Nachdem die Tour 2009 wegen Unwetterwarnung ausgefallen ist, gehen die wiedervereinten "Schmutter 3" hochmotiviert ans Werk. Da der Fluss immer breiter wird, stellen sich der Crew auch immer mehr Hindernisse in den Weg - Brücken, Wehre, Stromkraftwerke. Das Boot muss im 250m-Takt umgesetzt werden. Trotz deutlich mehr Geschwindigkeit kommen Florian, Daniel und Christoph ihrem Ziel nur acht Kilometer näher.

  • 2011

    Gablingen - Markt

    Die heißeste Nachricht in diesem Jahr: Der FC Augsburg ist in die erste Bundesliga aufgestiegen. Für alle drei Crewmitglieder geht ein Kindheitstraum in Erfüllung. Außerdem will Steuermann Daniel seine Medienkarriere an den Nagel hängen und Kiwibauer werden. Doch unter welchen Bedingungen wachsen in Bayrisch-Schwaben eigentlich Kiwis? Und was sollen die vielen Lebensgefahrschilder, die die Ufer der Schmutter säumen?

  • 2012

    Markt- Nordendorf

    Bislang hat das Wetter mitgespielt. Nicht so 2012: Von der ersten bis zur letzten Minute gießt ein Bach vom Himmel, so dass man mit "unten" und "oben" schon mal durcheinanderkommen kann. 2012 findet das Smartphone Einzug an Bord - mittels GPS werden Lage und Geschwindigkeit ermittelt und der erste Videopost direkt von der Schmutter an die Facebook-Community bewerkstelligt.

  • 2013

    Nordendorf - Mertingen

    Zwei Tage vor Weihnachten will es die Horla-Crew nochmal wissen. Nachdem es in den Monaten zuvor terminbedingt zu keiner Tour kam, müssen die Weihnachtsfeiertage herhalten. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt kommen die drei erstaunlich gut voran und die Excursion 5 trotzt den Witterungsverhältnissen. Statt geschmierten Wurstbroten gibt es in diesem Jahr Lebkuchen.

  • 2014

    Mertingen - Donauwörth

    Ein großer Schritt: 2014 erreicht die Crew nach acht Jahren die Donau. In Donauwörth mündet die Schmutter nach 76 Kilometern in den zweitgrößten Strom Europas. Von jetzt an gilt es, die in den vergangen Jahren erworbenen Fähigkeiten, abzurufen: Die Donau ist in Sachen Wassermenge, Fließgeschwindigkeit und Kraft eine ganz andere Hausnummer. Die Crew vertagt dieses Kräftemessen auf 2015 und steigt in Zirgesheim bei Donauwörth aus.

  • 2015

    Donauwörth - Bertoldsheim

    Am 27. Dezember 2015 und bei tropischen 15 Grad, geht es kurz nach Weihnachten weiter. Da der Fluss zum ersten Mal quasi von selbst fließt, nutzt die Crew die Gelegenheit, um sich von den Strapazen der vergangenen Jahre zu erholen und lässt sich treiben. Horla VIII ist zweifellos an Ereignissen arm, aber dafür sehr entspannt.

  • 2016

    Bertoldsheim - Neuburg an der Donau

    Am 30. Juli 2016, bei fast 30 Grad, steigen die Schmutter 3 kurz hinter dem Staudamm von Bertoldsheim wieder ein. Die Excursion 5 hat von Beginn an gewaltige Schlagseite und muss während der gesamten Fahrt mit Luft versorgt werden. Die Donau gibt dagegen ihr Bestes und trägt die drei fast von selbst nach Neuburg an der Donau. Die Schmutter 3 passieren die erste Schleuse und setzen als Ziel für HORLA X: Ingolstadt.

  • to be
    continued

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Florian Teufelhart


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